Category Archives: Vereinfachtes Verfahren

Einhaltung der technischen Vorgaben an die Biogasanlage

Anlagenbetreiber mussen ihre Anlagen mit einer installierten Leistung von uber 100 kW mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzuberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann (§ 6 Abs. 1 EEG). Das Vorhandensein entsprechender Mess — und Regeleinrichtungen ist Voraussetzung, um die Anlagen in das Einspeisemanagement nach § 11 EEG einzubeziehen.

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Sonstiges

Abschliefiend bleibt noch festzuhalten, dass der Substratliefervertrag mit Rege­lungen zum Gerichtsstand bzw. einer Schiedsabrede, zur Ubertragung von Rechten und Pflichten, zum anwendbaren Recht, zur Rechtsanderung, zur Eigentum und Gefahrtragung, einem Schriftformerfordernis, einer salvatorischen Klausel und einer Wirtschaftsklausel abgerundet werden sollte. Insoweit ergeben sich vorliegend bei Biogas-Projekten keine Besonderheiten im Vergleich zu anderen Vertragen.

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Akzeptanz

„Akzeptanz“ stammt vom lateinischen „accipere“, was gutheifien, annehmen, bil — ligen, anerkennen oder auch mit jemandem oder etwas einverstanden sein bedeutet. Akzeptanz ist also die Bereitschaft, jemanden oder etwas, in diesem Fall die energetische Biomassenutzung mit all seinen Facetten, zu akzeptieren. Akzeptanz schliefit die bewusste Entscheidung fur eine Thematik ein. Nach Endruweit und Trommsdorf (1989) ist Akzeptanz die „Eigenschaft einer […]

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Substrat-Einlagerung

Die Tendenz zu grofier werdenden BGAs und die zunehmende Zahl von BGAs sorgen fur immer mehr Anbauflachen fur Energiepflanzen. Diese erfordern eine hohere Hackslerleistung, mehr Transportmittel und grofiere Silos bzw. mehr Lager- kapazitaten. Die Lagerung an sich ist dabei ein Schlusselelement: es ist die best — mogliche Methode in Bezug auf Qualitatserhaltung anzustreben.

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Stromeinspeisung und Einspeisevergutung

3.1.3.1 Anspruch auf Abnahme des erzeugten Stroms Grundsatz der vorrangigen Abnahme Netzbetreiber sind verpflichtet, den gesamten angebotenen Strom aus erneuerbaren Energien unverzuglich vorrangig abzunehmen, zu ubertragen und zu verteilen (§ 8 EEG). Ausnahmen von diesem Grundsatz kommen in Betracht, wenn die Kapazitat der betroffenen Netzbereiche nicht zur vollstandigen Aufnahme des Stroms aus- reicht. In diesen Fallen muss der Netzbetreiber die […]

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Direktvermarktung zur Reduktion der EEG-Umlage (Grunstromprivileg)

Daruber hinaus kann der Strom auch im Wege des „Grunstromprivilegs“ zur Ver — ringerung der EEG-Umlage direkt vermarktet werden (§ 33b Nr. 2 i. V. m. § 39 EEG). Der Anlagenbetreiber verlasst hier den gesetzlichen Anspruch formal vol — lig zu Gunsten einer marktorientierten Vergutung des erzeugten Stroms. Faktisch lassen sich fur Anlagenbetreiber auf diese Weise durchaus hohere Erlose als […]

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